Die Niedertracht im Gewand der Anderen, Es ist erschreckend, wie viel negative Energie manche Menschen in die Zerstörung Anderer investieren, aus der Unfähigkeit heraus, sich selbst zu analysieren und ihren Mitmenschen Gutes zu tun. Hass und Grausamkeit stehen an der Tagesordnung. Man ist machtlos den Spielchen ausgeliefert. Ein sehr erklärendes Werk, welches Opfern aufzeigt, dass sie selbst keine Schuld tragen. Ich habe auch im engeren Familienkreis solch ein niederträchtiges Exemplar gehabt.
Ein sehr wichtiges Buch, Dieses Buch müßte Pflichtlektüre für alle Familien und Unternehmen sein. Genauso schlimm läuft es in den meisten Familien und Firmen ab.
Ich bin in so einer Familie aufgewachsen und habe alle Details genau so wieder erkannt. Ich dachte immer, ich hätte eine falsche Wahrnehmung und wäre nicht ganz dicht, weil alles unter dem Deckmäntelchen der Liebe und des "wir meinen es doch gut" gelaufen ist. Dabei ist es ein reines Machtspiel, das in keinster Weise wohlwollend ist. Für Kinder ist es unglaublich schwer zu verstehen, daß Eltern so mies sein können. Hier kommt alles ans Licht. Sehr erlösend fand ich die Hilfen, sich völlig von dem kranken System zu verabschieden und zu verstehen, daß man keinerlei Chance hat. Ich habe mit 35 Jahren ein klärendes Gespräch mit meinen Eltern versucht und wollte ihnen erklären, wie es mir geht. Daraufhin kamen die wüstesten Beschimpfungen. Ich habe nie verstanden warum sie so sind, warum sie mich so demütigen bis ich das Buch gelesen habe. Es macht die Entscheidung, den Kontakt abzubrechen leichter und das ist die Vorraussetzung für Genesung.
Ich habe das Buch in 3 Tagen eingesogen und konnte nicht mehr aufhören es zu lesen. Ich hatte einen Erkenntnisschauer nach dem anderen und weiß jetzt, worauf ich achten muss, damit ich nicht wieder in so einem System lande.
Wortverliebtes Gewäsch statt Erkenntnisgewinn, Die Autorin stellt sich als Psychotherapeutin und Viktimologin vor, wird dem dadurch erhobenen wissenschaftlichen Anspruch leider in so gar keiner Weise gerecht. Sie ist anscheinend in das Wort 'pervers' verliebt, das sie von Anfang an mit großer Lust gebraucht. Nach über 20 Seiten kommt dann immerhin mal ein erster Versuch der Definition was sie denn damit meint, der später im Text nochmal - allerdings schwammig und unpräzise - ausgebaut wird.
'Pervers' (dt: "abartig", eindeutig negativ besetzt, wertend) sind demnach etwa narzisstisch oder paranoid persönlichkeitsgestörte Menschen die ihren Mitmenschen psychische Gewalt antun. Mit einer solchen Wertung eines kranken Patienten - egal wie sehr sein Umfeld darunter leidet - hat sich die Autorin von jeglicher Professionalität verabschiedet, dabei bleibt es dann auch auf mehr als 80% der Seiten.
Uneingeschränkt nützlich dagegen für das Szenario "Mobbing am Arbeitsplatz" sind die Hinweise gegen Ende des Buches, deshalb einen Stern mehr als die "Nullwertung", auch wenn das für mich nicht der Anlass des Kaufs war.
Endlich, ein Werk, welches so gut wie unmißverständlich auf gesellschaftlich und gesetzlich akzeptierte Arten der Gewalt aufmerksam macht...
Gewaltarten, die wie selbstverständlich Tag für Tag psychische und körperliche Opfer zu Folge haben... Gewaltarten, die zu nicht mehr hinterfragtem und selbstverständlichen Bestandteil des Alltags geworden sind...
Ein Werk, daß mit dem angeblich dem Menschen innewohnenden Trieb zum sozialen Handeln aufräumt...
Geniales Buch, Ein geniales Buch, gerade um sich im Umgang mit narzistisch Persönlichkeitsgestörten zu finden. Das Buch ist verständlich geschrieben, ließt sich recht flüssig.
...faszinierende Masken...,
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen :::auf der Hut sein?, 31. Januar 2010
Von
mbh53 ("tutz!") (Starnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Masken der Niedertracht - Seelische Gewalt im Alltag und wie man sich dagegen wehren kann (Taschenbuch)
Darf man auch aus einer anderen Rezension kopieren? Ich habe das hier nun mal gemacht:
"Bei Menschen mit diesem Charaktermuster muss die Liebe stets gespalten sein und umgeben von Hass. Quälen ist die Art ihre Beute nicht loslassen zu wollen, wenn es der Partner geschafft hat, sich zu entfernen. Je stärker der Machttrieb, desto größer ist der heimliche Groll und die Wut. Der narzißtisch Perverse will durch seine Machenschaften den anderen an sich zweifeln lassen. Dazu sind ihm alle Mittel recht; hinterhältige Anspielungen, Lügen, Ungeheuerlichkeiten etc.
Ein solch gestrickter Aggressor verweigert stets die unmittelbare Kommunikation, um aus dem Hinterhalt anzugreifen und sein Opfer, wo er nur kann, als Versager abzustempeln." (von Rez. H.K.)
Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass es diesen charakterlichen, "toxischen" Typus gibt, dass man solchen Menschen begegnet, dass man ihnen aber sogar anheim fallen kann, das habe ich für mich eigentlich immer ausgeschlossen. Bis mir dann eine solche Person in (für mich und meine psychische Konstellation) unwiderstehlicher Art und Weise, verführerisch, von ungemeiner, äußerlicher Attraktivität, so sehr unter die Haut ging, dass meine Selbstaufgabe daraus hätte resultieren können...eine "amour fou", gegen die ich mich bis dato gewappnet glaubte.
Knieend vor dem Perversen!, Die Masken der Niedertracht
Das Beste an dem Buch ist wohl die deutsche Übersetzung des Buchtitels und die absatzfördernde Platzierung auf Wikipedia, ansonsten selbst knieend vor dem Perversen! Schade bei einem solch wichtigen, aber unterbelichtetem Thema.
Dieses Buch kann vielleicht Ihr Leben retten, Gott sei Dank gibt es dieses Buch, sonst hätte ich mich wohl nie gelöst von dem Haken, der mir ins Herz gerammt wurde!
Nur WEIL hier endlich mal jemand ganz klar sagt:
Sie sind vielleicht Opfer, vielleicht will der andere nichts als Ihre totale Vernichtung, nur deswegen habe ich mich getraut unter therapeutischer Aufsicht ein Entlarvungsexperiment zu wagen:
Es wurden über mehrere Sitzungen aus der vorliegenden Email-Korrespondenz und diversen Briefen die einzelnen manipulativen Hakenschläge genau analysiert und herausgearbeitet, bis schließlich ein Modell entstand, wie in etwa der anscheinend immer gleiche, perverse Verlauf ist.
Dann habe ich die Kommunikation unter Aufsicht wieder aufgenommen.
dankeschön, http://www.amazon.de/gp/community-help/review-pipeline-pen-name
Ich möchte dieser Autorin, einfach nur von ganzem Herzen danken, dafür, dass sie versteht was vor sich geht und dass sie dies auch sehr präzise in Worte packt. Ebenso danke ich ihr dafür, dass sie die Wut der Opfer deutlich in allgemein verständliche Worte übersetzt und dabei keine scheinheilig sanfte Sprache benutzt, sondern, einen aggressiven Unterton wählt, weil dies so sein muss,um aus der Opferrolle heraus zu kommen, um die Täter zu entlarven und um die Justiz davon zu überzeugen, dass es um eine Straftat geht. Die Täter gehören bestraft, genauso wie alle Verbrecher. Ich denke: in einer forensischen Klinik wären sie am besten aufgehoben, sofern sie nicht bereit sind sich gesundheitlich behandeln zu lassen und weiterhin fremdgefährdend bleiben. Ein Nachweis einer vorliegenden psychischen Erkrankung kann in vielen Fällen per Gehirnscan erfolgen. Dies wissen die Gerichte eigentlich und es sollte ein Gesetz geben, welches eine derartige Untersuchung legitimiert. Um diesem Terror ein Ende zu bereiten, muss man knallhart und absolut intolerant sein.
Das Opfer ist nicht schuld!, Mir ist es ein Anliegen, kurz über diese Hauptaussage des Buches zu schreiben, ohne weiter auf den Inhalt und die Art und Weise, in der dieses Buch geschrieben ist, einzugehen (das haben andere schon ausreichend getan!).
Wenn Sie in Beziehungen sind, in denen Sie erniedrigt werden, lassen Sie sich nicht einreden, Sie seien schuld an der Bosheit der anderen! Es ist tatsächlich stark im allgemeinen Gedankengut verankert, daß ja wohl das Opfer selbst Schuld an seiner Situation sein muß.
»Der Leser wird beeindruckend klar und kompetent in die Art und Weise eingeführt, wie Menschen vorsätzlich vorgehen, um anderen Menschen zu schaden. Für alle Außenstehenden, die Schwierigkeiten haben, so ungeheuerliche Vorgänge nachzuvollziehen, ist dieses Buch einfach Pflichtlektüre.«Münchner Merkur 21.05.
ไม่มีความคิดเห็น:
แสดงความคิดเห็น